Reisebericht: Rangali

Wir waren 1996 zuletzt auf Rangali, das war bevor es zu Hilton-Rangali umgebaut wurde, und bevor El Nino zugeschlagen hatte. Die Insel ist Topp in Ordnung, das Wasser super, und das Hausriff vor der Haustür, so daß jeder Schnorchler voll auf seine Kosten kommt. Das Essen war nicht zu überbieten, und der Service klasse.
Wir wären gern wieder hin, aber nach dem Umbau, und den neuen Preisen, ist es für uns nicht mehr akzeptabel. Schade



Reisebericht: Kanifinohlu

Auf Kani waren wir 1998. Die Insel selbst war traumhaft, wunderbar gepflegt und angelegt. Das Essen war auch sehr gut, abwechslungsreich und gut auf unseren Magen abgestimmt. Wir durften auch den Kani CUP mit ansehen, der auf dem großen Fußballfeld ausgetragen wurde. Jedes Metier stellte eine Mannschaft, und es wurde über eine Woche lang, jeden Tag Fußball gespielt.
Die Flughunde muß man erwähnen, die ja auf dieser Insel wirklich sehr zahlreich, und gut zu beobachten sind.
Für "nur" Schnorchler kann ich diese Insel allerdings nicht weiterempfehlen, da sie so gut wie kein Hausriff hat. Jedenfalls keines, welches man aus eigener Kraft erreichen kann. Wir wurden dann 2 mal am Tag für eine Stunde zum Hausriff per Dhoni gebracht. In der Katalogbeschreibung wurde das nicht erwähnt, "warum auch", wir hätten diese Insel sonst nie gebucht.
Auf unsere spätere Reklamation sendete man uns ein Badehandtuch zu!! Vielen Dank.
Man sollte auch Badeschuhe mitnehmen, da einige Strandabschnitte sehr steinig sind.



Reisebericht: Eriyadu 1999 + 2000

Unser dritter Anlauf brachte uns nach Eriyadu, da wir aus dem Vorjahr gelernt, und mittlerweile auch Internetanschluß hatten, und uns so die Reiseberichte der Malediven ansahen. Das empfehle ich übrigens jeden, der dazu in der Lage ist. Genauer kann man keine Aussagen über die einzelnen Inseln bekommen.
Eriyadu ist die typische spielgeleiförmige Malediveninsel, die man in 15 Minuten umrunden kann. Dazu ist es allerdings selten gekommen, da man oft auf ein Schwätzchen hängenbleibt.
Wir sind nach 1999 auch 2000 nach Eriyadu gefahren, was schon etwas über diese Insel aussagt. Die Insel hat ein Hausriff, direkt vor der Haustür, welches rings um die Insel verläuft. Eine Schnorchelumrundung dauert ca. 2 Stunden. Abgesehen vom Hausriff, welches aber schon wieder nachwächst, ist es das Paradies unter Wasser. Seltene Fische, die woanders gesucht werden müssen, gab es hier im Überfluß. Selbst einen Mantarochen habe ich am Hausriff gesehen, und sogar 2 Fotos davon machen können. 2000 habe ich in einer Korallenmulde einen 2 m langen Barracuda beim Putzenlassen gesehen. Ich wollte es erst gar nicht glauben, aber die netten Leute der Tauchschule bestätigten, das Einzelgänger so groß werden können. Jeden Tag Schildkröten, meine Lieblinge die orientalischen Sweetlips, Mantaschulen, Delphine, Weißspitzenhaie und viele tausende andere bunten und interessanten Fische sind hier zu beobachten. Auch das oft bemängelte Essen war 2000 besser, nachdem der Chefkoch sich von anderen Inseln Anregungen geholt hatte. Wer lockeren ungezwungenen Urlaub möchte, und gern schnorchelt, ist hier richtig, deswegen werden in diesem Jahr das
dritte Mal dort hin fahren. Es ist alles sauber, wir hatten kein Ungeziefer, alle Einheimischen
sind sehr nett und zuvorkommend, und der Service ist überall klasse.



Reisebericht Eriyadu 2001

20.11, wir sind gerade frisch von Eriyadu zurück, und stehen noch total unter Urlaubsstimmung. Es war wieder total super. Wir haten 19 Tage nur das beste Wetter. Wenn es mal regnete oder stürmte, dann nur nachts, wie es sich gehört.
Wir wurden überschwenglich empfangen, was für uns schon beeindruckend war, hatten wir es doch nicht erwartet. Später hörte ich, das die Mitarbeiter der Insel sich sorgen um den Tourismus machen, wegen des Terroranschlages in den USA.
Das Essen war diesmal nicht so gut wie letztes Jahr, die Abwechslung und auch die Vielfalt fehlten wieder. Trotzdem fanden wir immer etwas, das schmeckte, und legten wie immer ein paar Kilo in diesem Urlaub zu.
Die Insel selbst wird immer weniger, was bedeuten soll, das weiterhin Sand von Wasser ab + weggetragen wird, und sich so die Ansicht der Insel jedes Jahr verändert.
Von den 160'er Bungalows, bis zu 148, ist gar kein Sandstrand mehr vor der Haustür. Leider wurde hier Steinschrott und ähnliches zur Strandbefestigung verwendet, was nicht nur sehr unschön ist, es macht auch einen Zugang zum Wasser unmöglich, da dazwischen auch noch sehr viel Gestrüpp wächst. Wer dorthinfährt, sollte sich vorher einen Bungalow von 100 - 147 reservieren lassen. Das Reservieren klappt allerdings sehr selten. Bei uns hatte es dieses Jahr geklappt. Es gibt jetzt neuerdings einen Reservierungsmanager, der versprochen hat auch zu antworten, was vorher nicht passierte. 
Auf Eriyadu ist alles mit Sand versehen, so daß wir die Schuhe auf dem Schnellboot, welches uns zur Insel bringt, ausziehen, und sie erst wieder anziehen, wenn wir vom Schnellboot wieder zum Flughafen gebracht werden. Es ist einfach herrlich. Die anderen Urlauber waren auch super, wir bekamen leicht Kontakt, und hatten den ganzen Tag nette Gesellschaft, wenn wir wollten. Wir hatten aber auch die nötige Ruhe, die wir zur Erholung brauchten. Liebe Grüße an dieser Stelle an Alex + Hansi, Ulli + Elke, sowie an Heidi die schon ein Unikum war.
Von der Tauchschule hörte ich, daß alle sehr begeistert von ihr waren. Sehr gutes Personal, alles sehr sauber und durchorganisiert, sowie sehr kundenfreundlich.
Das Schnorcheln war wieder super. Fische in allen Farben, Formen und in großer Vielfalt. Ich habe als Leckerbissen diesmal einen Drachenkopf gesehen, und mein Freund der Riesenbarracuda (ca. 2m) beehrte mich am letzten Tag gleich 2 mal. Diesmal sah ich ihn früh, konnte mich bis auf 1,5m Meter an ihn heranwagen und 2 wunderschöne Fotos machen. Die Karettschildkröten waren wieder da, und sehr zutraulich.
Wir haben jeden Abend die Sonnenuntergänge genossen, sind dann in die wunderschöne Bar, und haben unter freiem Himmel noch den einen oder anderen guten Cocktail getrunken. Hier kann man abspannen und fühlt sich einfach wohl.
Am letzten Tag vor unserer Abreise kam eine 11 köpfige Gruppe angereist, die die "deutsche Kultur" im Ausland wieder sehr zur Schau stellte. Kein anderer Gast konnte sich mehr in der Bar unterhalten, und das Gegröle war so laut, das es auf der ganzen Insel zu hören war. Wird der Ballermann jetzt auf die Malediven verlagert?? Gut das wir am nächsten Tag abreisten, sonst hätte es wohl noch eine Konfrontation gegeben.
Leider gibt es auch noch die Gäste, die sich eine Zigarette anstecken, sich mit ihr ins Wasser begeben, und sie dann auch dort entsorgen.
Schade das auf diese Weise eines der schönsten Erholungsgebiete verschandelt wird.
Zu unserer Silberhochzeitsreise 2002 werden wir auf jeden Fall wieder nach Eriyadu reisen, und hoffen jetzt schon, das besagte Proleten erst wieder nach uns anreisen, oder am besten gar nicht.


Wer weitere Fragen hat, oder einfach gern Kontakt aufnehmen möchte,
der wende sich an mich!

Viele Grüße

Thomas



Eriyadu Bericht 2002

Eriyadu zum 4., und immer noch nicht genug!


Nach dem perfekten Flug, gut geschlafen nach dem Abendessen, (dank Schlaftablette) bis zum Frühstück, kam das wie immer reibungslose und schnelle auschecken. Der rasante Start des Schnellbootes aus dem Hafen, hat jedes Mal einen gewissen Kick. Kaum an Bord des Bootes, war schon eine sehr herzliche Begrüßung, die kaum angekommen auf Eriyadu fortgesetzt wurde. Es gab vielerorts ein freundliches Hallo, und auch Handschläge und Schulterklopfen. Man fühlt sich fast, als wäre man nach Haus gekommen. Der von uns im voraus avisierte Bungalow war ebenfalls zu unserer Verfügung. Es gibt über Eriyadu einiges neues zu berichten, und einiges wiederholt sich. Von einigen Gästen, die schon vorher auf anderen Inseln waren, wurde wiederholt das Essen angesprochen, das auf Eriyadu immer noch zu wünschen ließe. Es wurde erwähnt, das man auf anderen Inseln auch italienisch etc. Essen gehen könne. Sorry, aber deswegen fahre ich nicht auf die Malediven. Ich habe auf Eriyadu (leider) immer zugenommen. Es wird jetzt ein Mal die Woche ein maledivisches Barbecue am Strand angeboten, was ausgezeichnet organisiert war, und mit der richtigen Beleuchtung, und Meeresrauschen einfach brillant war. Es war eine super Stimmung, bis am Nachbartisch das „melodische" Klingeln eines Handys erfolgte, mit dann lautstarker Unterhaltung. Grummel - Grummel, ohne Worte. Es gibt auch sonst einige Veränderungen auf Eriyadu: Auf dem langen Steg sind neue Lichter, mehr nach maledivischer Art installiert worden, die auch nicht mehr so blenden. Es wurde ein neuer Weg angelegt, der nun von den Speiseräumen, am Volleyballplatz vorbei, direkt zu den Bungalows 110 etc. führt. Es gibt auch eine kleine Vogelvoliere, in der 2 Papageien gehalten werden. Die Lieblingsbeschäftigung der Katzen ist es, sich an den Käfig zu hängen, und schon mal Maß zu nehmen. Was negativ auffällt, ist das Verhalten einiger Urlauber zu der Umwelt, speziell im Wasser. Ich möchte hier mal auf die Internetseite www.malediven.net verweisen, die sehr gute Informationen, „und mehr", für Maledivenurlauber bietet. Das Meer hat leider wieder etwas am Strand von Eriyadu genagt, so dass neue kleine Buchten entstanden sind. Bei den Bungalows 154 - ca. 159 sind große Betonplatten gesetzt worden, die hier ein weiteres wegspülen von Sand verhindern sollen. Vom Tauchen möchte ich nur berichten, dass die gute Seele Barbara mit Trommelfellschaden in Deutschland zur Behandlung ist, und länger ausfällt. Sie hat vor kurzem alsTauchbasenleitung nach Filitheo gewechselt. Gute Besserung. Als Schnorchler zu Schnorchlern, kann ich wieder nur bekräftigen, Eriyadu ist einfach Top. Die Highlights waren, neben tausenden von Fischen in allen Größen und Farben: Ein Steinfisch, dessen Bild beigefügt ist. Ebenso sind mir davon 2 ausgezeichnete Videoaufnahmen gelungen. Als erster, hab ich in der Lagune einen noch etwas kleineren Napoleonfisch gesehen, und auch fotografiert. Foto ist ebenfalls beigefügt. Am nächsten und übernächsten Tag, waren ein Napoleonpärchen in der Lagune rechts der Tauchbasis. Hier hatte ich auch meine bislang größte Haibegegnung. Einen ausgewachsenen Riffhai, der aus der Lagune kommend nur 2 m vor mir vorbeischwamm, und nach unten abtauchte. Schildkröten, Oktopusse, Adlerrochen, Igelfische, Muränen, Weißspitzenhaie, etc….alles da.
Ich hatte mir vor dem Urlaub eine neue Digitalkamera gekauft, mit Unterwassergehäuse, und Farbfilter für Unterwasseraufnahmen. Alles zusammen ca. 1500 Euro. Aber die Fotos sind von entscheidender Qualität besser. Der kleine Plastikfilter kostete allein 130 Euro, und ich hab ihm keine großen Dinge zugetraut. Aber weit gefehlt, die Aufnahmen sind dadurch so realitätsnah geworden, als sei man selbst unter Wasser. Wer hierüber mehr erfahren möchte, mailt mich einfach an, sonst wird hier der Rahmen gesprengt. Meine Frau und ich hatten das Glück, als Schnorchler mit dem Tauchboot zum Mantapoint mitgenommen zu werden. Meine Frau hat einen vom Boot aus gesehen, ich hatte leider kein Glück. Aber wir hatten viel Spaß. In diesem Aufenthalt habe ich ein neues Schnorchelkapitel aufgeschlagen, das Nachtschnorcheln. Der Einladung von Wolfgang (großer Eriyadufan) und Forumsmitglied bei <http://www.malediven.net/> folgend, gingen wir Nachtschnocheln. Hinterher wusste ich, dass es bei dem einen Mal nicht bleibt. Die Haarsterne, die sich des Nachts entfalten, sind fantastisch, und die anderen Nachtschwärmer, wie Langusten, Rotfeuerfische, Igelfische, Weißspitzenhaie, eine rote Krabbe, deren Körper groß wie ein Fußball waren, Muränen etc., eine neue Welt. Und doch ist irgendwann wieder Schluß, und es geht zurück nach Germany. Von mir aus hätte der Urlaub noch 4 Wochen dauern können.
Mit besten Empfehlungen
Thomas



Eriyadu 2003

Tja, was soll man schreiben wenn man zum 5. Mal auf der selben Insel ist. Es war wieder Super. Die Vorfreude war wieder sehr gerechtfertigt. Zimmerreservierung hat Dank Minhaj wieder reibungslos geklappt. Nur unser jahrelanger Roomboy war nicht mehr da. Dabei hatten wir Ihm extra etwas persönliches mitgebracht. Mit Hilfe eines anderen Roomboys wurden ihm die Sachen zur neuen Insel nachgesannt, und wir hatten ihn 2 Tage später am Telefon.
Mit Wolfgang und Conny waren wir angekommen, und verbrachten unseren Urlaub zusammen. Natürlich diesmal mit sehr viel mehr Nachtschnorchelgängen, und mit geeigneter Ausrüstung.
Schlafende Schildkröten wurden gesichtet, Zebramuränen, Leopardenmuränen, eine Zylinderrose, bärtige Drachenköpfe und und und...! Das Essen wie immer nicht sehr vielfältig, aber wohlschmeckend und ausreichend. Leider hatten wir das schlechteste Wetter seid 7 Jahren auf den Malediven. Auch das hielt uns nicht vom Schnorcheln ab, im Gegenteil. Da kaum sonst jemand im Wasser war, kam es zu atemberaubenden Begegnungen. Als ich ganz still über den Korallen an der Riffkante lag, um Fotos zu machen, traute ich meinen Augen nicht . Ein ca. 3 m langer Gitarrenrochen kam auf mich zu, und direkt hinter ihm ein ca 2 m langer Barracuda- Einzelgänger. Der Barracuda schwamm nach ca 10m wieder in die Weite des Ozeans, der Gitarrenrochen hingegen schwamm ca 3 m unter mir ruhig weiter. Nach ein paar Minuten kam er direkt vor mir hoch, über die Korallen in die Lagune. Schwamm dann wieder zum Außenriff und machte die gleiche Runde nocheinmal. Als Schnorchler war ich in der Lage, ihn die ganze Zeit (ca. 15 Min.) zu begleiten und wundervolle Fotos sowie Filmsequenzen zu drehen. Die letzten Minuten schwamm ich nur noch ruhig mit ihm mit, bis er dann wieder in die Tiefe abtauchte. Grandios, Wundervoll, Fantastisch etc..
Ich sah auch einen schlafenden Leopardenhai, der mich 2 Tage später, wieder allein im Wasser, langsam ca. 4 m rechts unter mir überholte und langsam seine Runde schwamm. Alle Fotos auf der Urlaubsseite.
Tja, das ist es was mich immer wieder zu den Malediven, speziell zu Eriyadu hinzieht. es gibt immer noch Steigerungen. Eriyadu speziell ist für mich: Die Ruhe die dort ist, das Hausriff rund um die ganze Insel, sorglose Zeit, totales abschalten von Germany. Eriyadu muß nicht perfekt sein, die Insel muß so sein wie sie ist, dann bin ich nächstes Jahr das 6. Mal da. Es passt einfach alles.
Spezielle Fragen beantworte ich gern, nur anmailen.

Von hier aus liebe Grüße an Conny + Wolfgang (mit denen wir wohl nächstes Jahr wieder zusammen nach Eriyadu fahren) An Sanne + Robin von der Tauchbasis, Heike und Gerd, Petra + Peter, Ursula + Armand, Simone sowie Sandra + Thomas.

...Wir sehen uns...


Eriyadu 2004

Zurück von Eriyadu - Reisebericht

Von Düsseldorf ging es Nonstop nach Hulule. Mit LTU. Also ich kann beim besten Willen nichts vorbringen, was negativ an der Crew zu bemängeln wäre. Im Gegenteil. Nett, immer freundlich, zuvorkommend, immer ansprechbar. Die negativen Kritiken scheinen sehr Personen bezogen zu sein. Solche Menschen gibt es überall. Also, guten Flug und guter Service. Ich bin auch nie durch ein „Ping“ der Klingel geweckt worden, sondern nur durch Kindergeschrei. Ich hab nu gar nix gegen Kinder, aber ich frage mich, was machen die auf den Malediven. Und dann so viele. Sie übertrumpften sich förmlich im Geschrei. Auf Eriyadu waren dann aber nur schon die etwas größeren, ab 8 Jahre. Was die auf der Insel und im Wasser anstellen, wenn Mutti und Vati beim Tauchen sind, kann man sich sicher vorstellen. Von Einsiedler sammeln, über Steinwälle abtragen (die das Ablanden des Sandes verhindern sollen) zum Burgenbau, bis zu Turnübungen im Wasser auf den Korallen. So kriegen wir die Malediven bestimmt kaputt. Sicher werden sich jetzt einige aufregen, aber vielleicht sollte der eine oder andere auch mal innehalten und nachdenken. Schutz und Vorsorge sollten nicht nur beim Tauchen beachtet werden, sondern auch im Umfeld. Eriyadu selbst hat wie immer seinen eigenen Reiz. Zum 6. Mal angereist, kommt man fast nach Hause und wird auch so empfangen. Wunschbungi bekommen, große Fischvielfalt, und das Hausriff wächst. Lockere legere Atmosphäre, Sand an den Füßen, stressfrei und glücklich. Leider sind wie immer einige Mäkler dabei, aber der Großteil fühlt sich wohl und hat auch genug und reichhaltig zu Essen. Zu diesem Thema hab ich schon in den vorherigen Berichten geschrieben. Ein anderer Gast brachte die Weisheit, die ich schon öfter gehört habe: Zu Hause fressen sie den Kitt von den Fenstern und hier……! Auch diese Leute muss es geben. Leider hat das Essen wirklich an Qualität und Abwechslung etwas, im Vergleich zum Vorjahr, abgenommen. Die Handymanie hat nun auch Einzug gehalten auf den Malediven. Erschreckend. Ob beim Essen oder am Strand, überall wird man von schrillen Klingeln bis zu den seltsamsten Melodien belästigt. Was sind diese Leute doch alle wichtig!!
Markus aus dem Forum des Maledivennet war mit uns geflogen und 14 Tage mit uns zusammen auf Eriyadu. Wir hatten viel Spaß und Kurzweil zusammen, leider hat er sich nicht zum Nachtschnorcheln durchringen können, obwohl von ihm gewünscht. Schade, die Hailights, die er sich immer gewünscht hat, hätte er hier massenhaft gehabt.
Leider ist WolfgangR, ebenfalls aus dem Forum, kurzfristig erkrankt und musste ins Krankenhaus, statt nach Eriyadu. Schade, wir hatten so viel gemeinsam vor. Aber die Gesundheit geht vor. Von hier aus gleich noch mal die besten Genesungswünsche an dich, Wolfgang. Komm wieder auf die Beine und dann machen wir im nächsten Jahr Eriyadu wieder zusammen unsicher.
Der LTU Flug zurück war auch jeden Mangel. Nette freundliche Begleitung.
Ich will dieses Jahr keinen großen Bericht schreiben, denn viel hat sich nicht geändert gegenüber den anderen Jahren. Die Renovierung der Bungis erfolgt nach keinem Schema, so dass man schlecht sagen kann, wie weit sie fortgeschritten ist.
Ich beantworte aber garantiert jedes diesbezüglich an mich gesandte Mail in allen Einzelheiten. Also schreibt mir!
Ich bin noch ganz fassungslos, und kann es kaum glauben. Aber es ist 100 prozentig so: Uns sind 140 Dollar aus dem Safe gestohlen worden. Ist es anderen auch schon so ergangen, und wie sind andere Erfahrungen.
Da man das Geld den ganzen Urlaub nicht braucht, hat man wenig Kontrolle. Erst am Abend vor der Abreise geht es ans Geld. Aber was will man dann beweisen. Man wird auch unsicher und sucht den Fehler bei sich. Deswegen mußte ich auch erst zu Hause die Bankdaten checken. Aber ist ist eindeutig sonst würde ich auch nicht darüber schreiben. Wir haben für den Notfall immer 2 Geldtaschen mit, mit Bargeld. Bei meiner Frau fehlten 40 bei mir 100 Dollar. Laut Berichten von anderen Urlaubern ist es ihnen auf Eriyadu ebenso ergangen. Meine Trauminsel ist zerbrochen, leider hält auch dort die Normalität Einzug. Schade Schade...


Reisebericht Ellaidhoo vom 20.11.2005

Wir wurden nach Ellaidhoo umgebucht, da Eriyadu nach dem Generatorbrand noch geschlossen war. Ein Satz nur zum Flug, Condor kennt ja Jeder, das Personal war absolut nett und zuvorkommend.
Der Bootstransfer scheiterte, so dass wir gleich 70 Dollar für Gepäck bei den Airtaxis loswurden. Neckermann erstattete es aber später zurück.
Nun zur Insel. Da wir schon 9 x auf den Malediven waren, kann ich etwas vergleichen, vor allem zu Eriyadu.
Vom Bewuchs her ist Ellaidhoo sehr schön, viele Palmen und ordentliche Randbebauung.
Die Bungalows sind eindeutig besser als die von Eriyadu, größer, heller und das Bad ist eindeutig Spitze. Wir hatten einen Einzelbungalow. Es gibt aber auch andere, die später beschrieben werden.
Wir hatten einen Beachbungalow vorbestellt, so weit das geht, aber auch einen bekommen. 102. Es war ein Einzelbungi, was einfach Klasse war, weil wir die letzten Jahre auf Eriyadu sehr laute Nachbarn hatten, aber auch die Zwischenwand in den Doppelbungis nur aus Tapete zu bestehen scheint.
Vor unserem Bungi war ein schöner Sandstrand mit direktem Zugang zum Meer. Leider war das so gut, dass viele von der Insel kamen, die keine Zugang oder Strand hatten. Die Liegen wurden schon am Morgen mit Handtüchern reserviert, Malle lässt grüßen, oder weggetragen, wenn man kurz weg war. Das führt nun zu dem Thema Italiener. Die meisten waren schon OK, vor allem ältere. Bei den jüngeren sind die Burschen alle Machos und benehmen sich auch so, die Mädchen sind alle Bella Donnas. 10 % konnten sich das auch leisten, aber der Rest machte sich mit dem "kaum verdecken Outfit" und jedes Röllchen bis Rolle auch noch betonen, eher lächerlich. Sie haben leider eine laute Landessprache, Telefonitis und schreien bei jedem Fisch, den sie sehen. Man kann nicht sagen, dass wir einen "ruhigen" Urlaub hatten. Um den italienischen Landsleuten, die immer in der Mehrheit sind, ein heimisches Gefühl zu vermitteln, ist ein römischer Garten angelegt, den niemand nutzt. Absoluter Stilbruch ist aber die Wegbeleuchtung. Sie besteht aus ca. 60 - 100 cm großen Pilzen. Abends, wenn sie brennen, fühlt man sich in den Märchenwald zu Rotkäppchen versetzt und nicht auf die Malediven. Einfach grotesk.
Das Essen variiert zu Eriyadu, aber ich denke, es gleicht sich aus. Es findet sich immer was zu Essen und wir haben wie immer zugenommen. Zum Tauchen kann ich nur vom Hörensagen Stellung nehmen. Es war ganz nett, aber nicht mehr, sehr wenige Highlights.
Nun zum Schnorcheln, welches ich massiv betreibe. Es wurde bis jetzt immer als super beschrieben. Ich will mal versuchen den Unterschied zu Eriyadu deutlich zu machen. Es herrscht auf Ellaidhoo immer viel Strömung. Dadurch bedingt (Sand und Plankton Verwirbelungen, hohe Wellen) ist die Sicht oft bis auf 2 - 3m beschränkt. Zum Fotografieren ist die Strömung ebenfalls sehr schlecht. Ich hatte ca. 80% Bilderausschuss, sonst ca. 10%. Der Wasserstand über den Korallen ist höher, gerade an der Süd-Ostecke und Süd-Westecke. Dazu noch die schlechte Sicht. Hier stehen die größten Fischschwärme, und sind oft nur schemenhaft zu sehen. Auf die Süd-Westecke trafen immer so hohe Wellen auf, dass man schon sehr Seefest sein musste. Fotografieren unmöglich. Es gibt wenig Ein und Ausgänge. Viele Zwischenräume zwischen den Wellenbrechern sind zugeschüttet. Wer mal schnell aus dem Wasser muss, Pech gehabt. Zu den Fischen: Willst du 30 Muränen sehen, 5 Haie, Stachelmakrelen von gigantischen Ausmaßen, 50 - 100 Süßlippen im Schwarm, Kofferfische in allen Variationen, Rotzahndrücker zu zehntausenden, Schwarmwimpelfische zu hunderten bis tausenden etc. etc. pp. , schwimm einmal um Ellaidhoo. Die weitaus größere Fischvielfalt, ruhigeres Schnorcheln, bessere Ein und Ausgänge, schönere Korallen, in Ruhe schöne Fotos machen, keine Strömung, kein Wellengang, ein Korallenriff, das auch von innen beschnorchelbar ist, etc. pp., das ist Eriyadu. Eriyadu hat einen gewissen Scharm und Flair, der schwer zu beschreiben ist, aber den alle Repeater kennen. Wer ganz spezielle Fragen hat, mailt mir bitte, dann gehe ich individuell darauf ein. Das Nachtschnorcheln, lieber Wolfgang, war ein Flop. Ich hatte zwar eine gute Partnerin, aber es gab einfach nichts zu sehen, Fehlanzeige. Was hatten wir auf Eriyadu nachts für Erlebnisse, und haben auch noch hoffentlich welche gemeinsam.
Das Personal war immer nett und freundlich, grüßte oder winkte schon von weitem, hier sind keine Beanstandungen. Wegen einem Notfall mit meiner Frau mussten wir eines Nachts einen Arzt konsultieren. Auch hier von der Reiseleitung bis zum Bootsmann alles professionell. Auf der Nachbarinsel ist ein Arzt stationiert, den wir innerhalb kurzer Zeit erreichten. Er konnte auch helfen. Viel Anteilnahme seitens der Einheimischen. Die Arztbehandlung und die Medikamente waren kostenlos, weil die Ärzte dort (Halaveli) kostenlos Urlaub machen können, müssen sie abends eine Sprechstunde abhalten, und Notfälle behandeln. Das ist eine gute Sache.
Die Bar ist ein weiterer Flop. Innen, wo bequeme Sessel stehen ist es immer stickig, und draußen stehen nur so eine Art Küchenstühle, äußerst ungemütlich, und daher wurde beides nur selten benutzt, aber von allen Urlaubern. Ein weiterer Grund nicht hinzugehen war, das alle Getränke zur Happy Hour Zeit absolut verpanscht waren. So macht man keinen schnellen Gewinn, so vergrault man seine Gäste.
Die Bungi Situation.
Was mit 1 beginnt ist 1. Reihe
mit 3 ist 2. Reihe.
305-309 310-314 sind zwei 5'-Blocks.
315-330 sind Doppelbungi. Nach 324 kommt ein Tennisplatz, ab 330 Zaunabtrennung für den Einheimischen Bereich.
101-111 ist Südseite und guter Sandstrand
112-122 Süd-West, kaum Platz vor dem Bungi, wenig Sandstrand, Mauerkante.
123-139 Steinstrand nicht gemauert kaum Platz, schlechteste Empfehlung.
140-150 noch Einzelbungis, etwas Platz zum Sonnen, Mauerkante. Nord-Ost.
151-178 4`er Bungis im Doppelstock, sehr wenig Platz zum sonnen, Mauerkante
Danach kommen Restaurant, Coffeeshop, Bar, Rezeption, Kaufshop, Anlegesteg und Ende der Inselrunde.
Das nächste Mal kommt für uns nur wieder Eriyadu in Betracht.
Tommi

Reisebericht Marsa Alam (Ägypten) 3/2007

Der Flug ist mit ca. 4 Stunden sehr angenehm. Wir landen auf dem einzigsten privaten Flughafen der Welt, der in Marsa Alam. Das Hotel ist nur 10 Minuten entfernt, aber wir hatten nie eine Belästigung durch Fluglärm. Das Iberotel Lamaya Resort ist sehr gepflegt, alle sind sehr freundlich und die Sauberkeit des Hauses sowie der ganzen Anlage ist sehr gut. Das Essen ist ausgezeichnet und sehr abwechslungsreich. Ich bin auch Schnorcheln gegangen, um eventuell einen Ausgleich zu den Malediven zu finden. Das Wasser war sehr kalt und immer mit Quallen versehen. Mal waren es sehr wenige, dann wieder so viel, dass gar kein Wasser mehr zu sehen war, eine eklige Brühe. Meine Frau ist nur einmal mitgekommen zum Schnorcheln, hat dann panikartig das Wasser verlassen und es nie wieder versucht. Die Korallen sind besser erhalten als auf den Malediven und auch Fische gibt es hier in allen Farben und Formen. Vom 2m langen Barracuda Einzelgänger über Rochen, Kraken, Napoleon, Schildkröte bis zu den kleinsten Putzerfischen. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen. Der Flug ist sehr viel kürzer als zu den Males und auch der Preis ist deutlich geringer. Das Wetter war nur vom feinsten. Zu dieser Jahreszeit war das Hotel nur zu einem Drittel belegt, waas sehr angenehm war. Wenn man am Strand die ganzen Liegeplätze sah und sich vorstellt alles ist belegt, dann möchte ich doch nicht hier sein. Alles in Allem war es ein schöner Urlaub den wir wiederholen werden.
Ausführlichere Fragen beantworte ich gern per Email.
Tommi


Unsere Motorradtour zum

„Ende der Welt“ (Nordkap)

 

Teilnehmer: Nicole Wiechmann (Motorrad) Honda Shadow 750

                          Angela Timpen Kawasaki VN 800 Classic

                          Thomas Timpen Kawasaki VN 1500 Classic

 

Am 22.06.2007, entsetzlich vollgepackt, ging es um 7:30 Uhr auf Tour. Die Sonne war uns wohl gesonnen und wir kamen gegen 11:30 Uhr trocken in Kiel am Norwegerhafen an. Boarding begann um 12:30 Uhr.

Da Motorräder immer zuerst auf eine Fähre kommen, durften wir an allen wartenden Autos vorbei bis nach ganz vorn. Dann ging es auf die Kronprinz Harald. Eine nasse rutschige Rampe hoch, ca. 20 Meter, wo den Damen schon das Herz höher schlug.

Nicole und Gela waren die 2 letzten in der vorgesehenen Motorradreihe, so musste ich ans entgegengesetzte Ende der Fähre, um dort mein Krad zu vertauen. Schweißtreibend und schwierig. Aber alle Motorräder müssen verzurrt werden, damit sie sich bei Seegang nicht selbstständig machen. Danach mit Sack und Pack zu den Mädels. Hier die gleiche extrem fordernde Prozedur. Danach war ich bereit für den Rollstuhl. Während ich langsam wieder zu Kräften kam, gingen die Damen schick Essen.

Nach einer erholsamen Stunde dann doch das Schiff besichtigt und über viele Leute gelästert. Spielautomaten Lilly. Dabei selbst viel Geld ausgegeben.

Strecke: 260 km

23.06.2007 Früh aufgestanden, 7:00 Uhr zum Frühstücksbuffett, welches sehr gut bestückt war. 9:30 Uhr Oslo erreicht und ausschiffen. Die Rampe wieder runter war wieder sehr gefährlich. Die 2 Damen mussten sehr lange warten auf der Fähre, wo die Luft sehr schlecht und extrem warm war. Sie kamen total fertig und frisch „geduscht“ nach draußen, wo erstmal Pause war. Strömender Regen.  Nicole fällt beim ersten Tanken erschöpft mit dem Motorrad um. Wir fahren bis ca. 17 Uhr und schaffen bei dem starken Regen 355 km. Unser Tagesziel war Trondheim, aber dazu fehlen uns 180 km. Die Hütte sowie der Platz sind sehr sauber und preiswert. Außerdem geht die Heizung, so dass wir alles bis zum nächsten Morgen trocknen können. Um 22 Uhr geht es schlafen. Um 2 Uhr nachts ist es hell.

Strecke: 355 km

 

24.06.2007 Frühstück um 8 Uhr. Abfahrt 10 Uhr bei Regen. Es drängen sich Berichte auf, wo die Teilnehmer so einer Tour nur Regen hatten. Gegen 11 Uhr der erste blaue Klecks am Himmel, der Regen hört auf. Gela wird fast beim Fahren von einem Elch umgelaufen. Die Frauen biegen von der Schnellstraße ab, wir verlieren uns, aber statt zu warten fahren sie einfach weiter. Dank Handy finde ich die 2 (tränenüberstömt vor Freude) wieder. Wir sind jetzt schon von der norwegischen Landschaft sehr angetan, alles sieht wundervoll aus. Gegen 17 Uhr Hütte auf Campingplatz Soria Moria (Verdalsora) gemietet. Nicht so toll wie gestern, kleiner, dafür doppelt so teuer. Nicole putzt ihr Motorrad, Verschwendung. Abendbrot gibt es im Sonnenschein.

Strecke: 300 km

 

25.06.2007 9:15 Abfahrt bei Sonnenschein. Bei einer Pause treffen wir ein kleines Kätzchen, hat sofort unser aller Herz erobert. Ich puller mir beim Austreten auf die Stiefel. Gela schnüffelt gern lange an LKW Abgasen, eh sie überholt. Später fährt sie dann aber super. Großer Horror kommt auf, beim durchqueren eines ca. 9 km langen Tunnels. Die Mädels pullern fast ein. Bei Angelas Motorrad reißt eine Packtasche ab. Nicole drückt der Helm sehr auf die Ohren. Sie sind ganz rot und es tut sehr weh. Auch das Gemüt leidet. Ich fasse nach dem Kaffeekochen einen glühendheißen Campingkocher an und verbrenne mir großflächig Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. Die Brandblasen werden von mir mit einer Schere geöffnet. Das fängt ja gut an. Wir schaffen eine große km-Anzahl und ich bin stolz auf die Weiber. Den supertollen Campingplatz in Mo I Rana finden wir nicht und fahren weiter zum Nächsten, ca. 10 km vor Storforshei. Mit meinem Supermesser repariere ich auf dem Campingplatz Nicoles Helm, der dann während der Rest der Tour wie angegossen passt. Packtasche wird ebenso repariert und hält dann auch den Rest der Reise. Ich angel danach etwas am Fluss, aber nichts gefangen.

Strecke: 408 km

 

26.06.2007 Wieder fahren wir im Regen los und kommen bald zum Polarkreis. Hier ist eine große Station errichtet, wo man kaufen und fotografieren kann. Auch werden hier aus umherliegenden Steinen kleine oder größere Häuser (Pyramiden) gebaut. Damit wird dem Ort gehuldigt, sowie ein Zeichen hinterlassen das man hier war. Wie fotografieren, bauen ein Häuschen, frieren und fahren im Regen und tiefem Nebel weiter. Bald danach klart es wieder auf und wir kommen nach Bodö, von wo wir mit der Fähre auf die Lofoten wollen. Leider 5 Minuten zu spät, so das wir 3 Stunden warten müssen. Ich löte derweil mit meinem Supermesser an der Funkanlage herum. Durch das lange warten kommen wir erst gegen 21 Uhr auf den Lofoten an. Alles sehr malerisch, hohe Berge und wildes Land. Alles ist sehr klein gehalten, und Häuser stehen auf kleinsten Flächen. Da es davon nicht viel gibt, ist alles sehr sporadisch und auseinander, aber sehr schön anzuschauen. Wir finden Gestelle mit tausenden von trocknenden Lachsen und suchen eine Unterkunft. Leider alles belegt und nichts mehr zu finden.  Wir sehen dann einen Motorradfahrer, den wir schon auf der Fähre kennenlernten am Straßenrand und fragen ihn nach Übernachtung. Er hat ein ganzes Haus bekommen, und lädt uns zur Übernachtung ein. Ich melde uns noch an und wir ziehen mit in das Haus. Jeder hat ein Zimmer zum schlafen, aber Nicole ist total unglücklich, weil ein fremder Mann mit im Haus ist, und weint ohne Unterlass. Wir holen sie dann mit in unser Zimmer, wo sie auf dem Fußboden schläft. Ein Vogel hat Nicole noch auf dem Motorrad angegriffen und ist beim Aufprall verendet.

Strecke: 220 km

 

27.06.2007 Um 7 Uhr sind wir schon wieder unterwegs und kommen nach kurzer Zeit an einen wunderschönen Sandstrand, wo wir Frühstücken. Die Aussicht ist einfach phantastisch. Fahren dann nach Svolver, bekommen dort die teuerste Hütte für 700 NK. Vom Hafen aus machen wir eine Schiffsfahrt zum Trollfjord. Ich kann gar nicht so schnell fotografieren wie die traumhaften Kulissen auftauchen. Mitten im Fjord halten wir und angeln Lachse. Ich 4 Stück, Angela einen. Wir lassen sie uns mitgeben, und essen abends frischen Fisch. Im Trollfjord kommt das Hurtigroutenschiff „Nordkapp“ und macht ein tolles Wendemanöver. Auf  dem Rückweg werden mit den restlichen Fischen und Brot erst Möwen angelockt, die auch das Brot oder Fisch aus der Hand holen. Dann tauchen Seeadler auf und holen sich auch Fische, ein grandioses Erlebnis. In der Hütte löte ich wieder am Funkgerät und repariere auch Nicoles Motorradspots, die sie sich extra noch für diese Tour gekauft hat. Sicherung durchgeknallt. Ich hatte in den Notizen noch angemerkt: Gott schuf die Lofoten gleichzeitig wie die Malediven. Alles toll, super, riesig, phantastisch, mir fehlen die Worte. Nur schön.

Strecke: 133 km

 

28.06.2007 Früh aus Svolver los, nehmen eine Fähre um auch über die Vesterälen zu fahren. Ähnlich wie die Lofoten schön. Setzen wieder auf die Lofoten über und fahren hier bis zur nördlichsten Stadt Andenes. Die Strecke (80 km) von der E6 weg, ist sehr kahl und nicht unbedingt sehenswert. Andenes bietet auch wenig, auch keine Hütten. Also wollen wir noch mit der Fähre nach Norwegen übersetzen und dort nächtigen. Der Käpt’n sagt schwere See, alles gut verzurren. Meine Maschine verzurrt er selbst mit Maathilfe. Dann geht es los. Alles ist lustig über das extreme Schaukeln, bis uns allen kotzelend wird. Beim Nachschauen der Motorräder stelle ich fest, meine ist umgekippt. Hole Nicole und Gela zur Hilfe. Nicole kann nur einmal kurz anfassen und ist dann nicht mehr zu gebrauchen, ihr geht es sehr schlecht. Zufällig kommen 2 andere Passagiere vorbei, die beim Aufrichten helfen. Ich verzurre alle 3 Maschinen mit noch mehr Gurten. Nebenbei habe ich laufend Würgeanfälle und fühle mich sauelend. Nicole liegt danach nur noch auf dem Toilettenboden und will sterben. Gela reihert die Papierkörbe voll. Ich hätte auch gern gekotzt, in der Hoffnung, daß es mir dann besser geht. Aber es bleibt beim würgen. Nach ca. 1 Stunde wird das Wasser ruhiger, da wir um eine Landzunge biegen. Wir erholen uns langsam und verlassen völlig entkräftet und mit Bauchgrummeln die Fähre. Fahren noch fast bis Finsnes und campen dann. Die Kotztüten haben mächtig Hunger und langen kräftig zu. Sie kaufen soviel ein, wie wir gar nicht transportieren können, Weiber.

Strecke: 246 km

29.06.2007 Ein Ruhetag zum Kräftesammeln wird eingelegt, bekommt uns allen sehr gut. Auf dem See Angelversuche, aber wieder nix.

 

30.06.2007 Wieder früh los. Wunderschöne Strecken beim Umfahren der Fjorde.  Als wenn man durch tausende Landschaftsfotos fährt. Fotos und Aussagen können nur einen Bruchteil wiedergeben. Auf dieser Strecke sichten wir die ersten Rentiere, laufen einfach über die Straße. Schafe liegen direkt am Wegesrand und schauen uns zu, wie wir in wenigen cm vorbeifahren. Wir haben Angst, daß es zu Unfällen kommen kann. Es liegen sogar welche mitten auf der Straße und säugen die Lütten. Mittags machen wir auf einem Samimarkt halt, es ist saukalt. Wir kaufen das Rentierfell, ein kleines Geweihstück und Ketten, dabei haben wir keinen cm² Platz. Kochen uns dann Kaffee mit dem Campingkocher und erwärmen danach Würstchen. Das heiße Würstchenwasser kippen wir wieder in die Becher, um uns daran die Hände zu wärmen. Wir ziehen dann die Regenkleidung über, damit uns wärmer wird. Vor Alta sind 30 km Baustelle, oft nur Schotterfahrbahn. Auch mich greift ein Vogel an, endet mit Genickbruch für ihn. In einer Schotterstelle kippe ich um, im Stehen. Nachfolgende Autofahrer helfen beim Aufrichten und weiter geht’s. Da mein Funk wieder nicht geht, bekommen die Mädels gar nichts mit. Als ich die Mädels wieder einhole und bremsen will, geht nix mehr und ich fahre fast Nicole um. Als meine Maschine auf der Seite lag, muss das Bremsöl zurückgelaufen sein. Nach oftmaligem Pumpen klappt es dann wieder. Merke das meine Kupplung durchschleift, Kacke. Campen in der Nähe von Alta.

Strecke: 460 km

 

01.07.2007 Es geht früh los, wir wollen heute das Nordkap, unser Ziel, erreichen. Mittlerweile haben wir ca. 30 Tunnels durchquert, kleine wie große und Nicole will gar nicht mehr raus. Ich kippe beim Fotografieren um und mir wird wieder geholfen. Kommen dann bei bestem Wetter am Nordkap an. Die Gebühr beim Tunnel muss man auf der Hin- und auf der Rückfahrt wieder zahlen. Clever. Mit Eintritt Nordkap kamen auf jeden ca. 45 Euro um dort zu sein. Alles megatoll hier. Machen tolle Fotos, sehen uns alles an, besuchen die Kapelle und sind froh gesund hier am Ende der Welt angekommen zu sein. Wir essen sehr teuer, aber egal. Ähnlich Mc Donalds, nur weniger im Angebot. Nicole ist sauer, weil sie sich kein Andenken kauft. Gela will eigentlich die Sonne runter und wieder hoch gehen sehen, entscheidet sich aber anders. Später bereut sie es. Man ist meistens nur einmal hier und sollte dann das wahrnehmen was man möchte.

Strecke 238 km bis hierher, ca. 2750 insgesamt.

Wir fahren weiter nach Karasjok, lassen es links liegen, fahren in die Finnmark und campen dort.

Gesamtstrecke: ca. 520 km

02.07.2007 Wir flüchten nachts gegen 3 Uhr vom Campingplatz vor den Mücken. Keiner kann sich die Massen vorstellen und was sie mit einem machen. Selbst in der Hütte sind tausende und richten Nicole grausam zu.

Gegen 6 Uhr fällt Gela fast vor Müdigkeit vom Motorrad. Wir halten einfach in der Wildnis an und bauen das Zelt auf, weil wir in der Schlafkabine sicher sind. Das aufbauen kostet uns hunderte von Mückenstichen und fast das Ende des Ertragens. Rein in die Schlafsäcke und wir schlafen auf der eiskalten Erde ca. 2 Stunden. Nicole kann kaum noch aus den Augen gucken, alles zugeschwollen. Ringsherum an der Schlafkabine hängen abertausende von Mücken in allen Größen und lauern auf uns. Trotzdem muss es weitergehen. Gela zieht sich komplett im Schlafzelt an und flüchtet dann sofort mit dem Motorrad. Nicole und ich müssen noch ab und zusammenbauen, uns dabei stechen lassen, dann flüchten auch wir weiter. Eigentlich wollten wir über Schweden zurück, was uns noch weitere Tage in der Finnmark beschert hätte. Wir beschliessen daher wieder Richtung Norden nach Alta zu fahren. Da wir in Karasjok nicht getankt haben, wird uns der Sprit sehr knapp. Orte kommen nicht mehr. Wir fahren langsam, um Sprit zu sparen. Als nix mehr geht, schütte ich meine 5 Liter Reserve auf, die ich von zu Hause mitgebracht habe. Mit denen komme ich bis Alta, kann dort auftanken und Sprit für die Mädels mitbringen. 80 km Entfernung. Die Mädels sollen noch einen nahegelegenen Rastplatz ansteuern. Als ich sie überhole und Richtung Alta fahre kommt plötzlich ein kleines Dorf mit Tankstelle. Die allerletzte Rettung für uns. Danke. Ich angel kurz im Hafen, nix. Kaufen uns in der Tanke Pommes mit Rentierfleisch, lecker. Aber ich glaube, uns hätte alles geschmeckt. Fahren dann bis Alta, und dort auf der E6 wieder Richtung Heimat. Wollen heute wenigstens noch die lange Baustelle bewältigen. Es greift mich noch ein Eichhörnchen an, hat aber Glück und wird nicht verletzt. Der Umweg über die Finnmark hat uns nur ca. 100 km Umweg gekostet, da wir schräg runter und schräg wieder hoch gefahren sind. Finden dann einen super Campingplatz, es gibt kaum und in der Hütte keine Mücken. Wir schlafen alle sehr gut.

Strecke: ca. 220 km

03.07.2007 Wir fahren den ganzen Tag durch Sonnenschein und blauen Himmel durch eine Landschaft die wie schon oft erwähnt einzigartig phantastisch ist. Wir können gar nicht mehr verstehen, daß wir über Schweden zurück wollten. Ich kippe mal wieder beim Wenden auf der Straße um. In Narvik kaufen die Mädels wieder ein, als wenn wir alle am verhungern sind. Müssen die Plastiktüten am Gepäck festbinden, sie flattern dann beim Fahren schön im Wind. Wir finden gleich nach Narvik einen schönen Campingplatz und verweilen bei 24 Stunden Sonnenschein. Man kann es nicht glauben, du kannst um 24 Uhr aufstehen, um 1 Uhr oder 2 Uhr, es ist taghell. Wir stellen fest dass Gelas rechte Satteltasche am Auspuff durchgeschmort ist. Sie wird höher gehängt und ein großer flacher Stein wird als neuer Boden eingesetzt.

Strecke: ca. 540 km

 

04.07.2007 Wir kommen diesmal bei Sonnenschein am Polarkreis an und machen erstmal alle Fotos noch einmal mit Sonne. Steinhaus steht noch und Nicole kauft Andenken, ich auch. Als wir wieder bei den Motorrädern sind entdecke ich eine Öllache unter dem Kardanantrieb am Hinterrad. Nach langen Überlegungen rufen wir den ADAC an, die norwegische Kollegen vorbeischicken wollen. Da das alles lange dauern kann schicke ich die Mädels vor zum Campingplatz den Gela schon auf dem Hinweg gesehen hatte und für toll befand. Ich warte dann 2 Stunden bis ein Abschleppwagen kommt. Ich weise darauf hin dass das Öl wohl aus der Ablassschraube kommt, das kann man am Fließverlauf sehen. Er könne das aber nicht vor Ort reparieren war die Antwort. Auch den kürzeren Weg in eine große Stadt will er mich nicht bringen, da er dort angeblich niemanden kennt der so etwas reparieren kann. Also schleppt er mich 80 km zurück in die Werkstatt, wo auch er arbeitet. Dort kassiert er von mir gleich ca. 300 Euro, weil das Abschleppen 500 Euro kostet und der ADAC nur 200 Euro zusteuert. Da fühle ich mich schon übers Ohr gehauen. Nach Telefonat mit dem Chef wird mir erklärt, alles sehr schwierig, da wir alle kein Englisch können sowie die gegenseitige Landessprache, daß ich am nächsten Morgen 10 Uhr erfahren soll was mit dem Motorrad ist und wie es weitergeht. Dann werde ich zu einem Campingplatz gebracht, ca. 3 km. Auf einem Zettel wird 230 NK geschrieben, den Mietpreis für die Nacht. Spreche mich mit den Mädels ab.

Strecke: ca. 400 km

 

05.07.2007 Morgens zahle ich an der Rezeption plötzlich 270 NK. Die neppen mich. Mit ungutem Gefühl marschiere ich die 3 km zur Werkstatt und sehe schon im Geiste, dass dort gar nichts passiert ist. Genauso ist es auch. Meine Maschine ist nicht einmal angesehen worden. Als der Chef mich sieht, geht er ins Büro und kommt nicht wieder raus. Als ich ihn dann aufsuche, erklärt er mir, daß alles sehr langwierig und teuer werden wird. Viel Arbeit, Teile bestellen, warten bis sie da sind etc.. Der Vater wird dazu geholt, weil er einigermaßen Deutsch spricht. Ich erkläre und zeige noch einmal ausdrücklich auf die Ölablassschraube und bestehe darauf, daß ein Ölwechsel am Kardan gemacht wird und die Ablassschraube eine neue Dichtung bekommt. 10 Min später ist alles fertig, ich werde noch einmal um ca. 90 Euro geneppt und fahre los. Bis nach Hause ist nicht 1 Tropfen Öl mehr ausgetreten. Eine sehr negative Erfahrung. Zuhause nehme ich dann Kontakt zum ADAC auf und beschwere mich und verlange Geld zurück. Antwort steht noch aus. Fahre dann ca. 180 km zu den Mädels, wo die Wiedersehensfreude groß ist. Die Mädels haben mal wieder riesig eingekauft und verwöhnen mich mit Leckereien. Der Campingplatz ist so toll, dass wir ein paar Tage bleiben wollen, Zeit haben wir genug.

06.07.2007 Wir fahren nach Mo I Rana um noch Wolle für Gela (happy)und für mich Angelergänzung zu kaufen, da so nichts beißt. Wir kaufen ein Paternoster wie wir es auf dem Schiff in Svolver benutzt haben. Blinker und Köder sind auf 5 Etagen gleich dran. Nicole rudert uns dann auf den Fjord, aber am Nachmittag beißt nichts, bei allen. Abends geht es wieder raus. Plötzlich ruckt es an der Angel. 80 m Sehne einholen (ganz schöne Plackerei) dann hängen 3 Lachse an der Angel. Nun sind auch wir happy. Beim runterlassen der Angel beißen gleich noch einmal 2 an. Ausbeute 5 Stück. Hervorragend. Nicole rudert singend über den See zurück. Später hat sie Blasen an den Händen, die ich aufsteche.

 

06.07.2007 Wir rudern mittags wieder raus, fangen so ziemlich an derselben Stelle einen riesen Lachs, der 4 Erwachsene satt macht. Wir sind wieder happy. Plötzlich tauchen Delphine auf, mehrere Schulen. Sie tauchen nah am Boot unter und kommen auf der anderen Seite wieder hoch, ein tolles Erlebnis. Nicole kann es kaum fassen. Wir rudern dann zurück. Am Anleger angekommen steigen wir aus. Ich bin Barfuß und springe vom Boot, trete aber mit dem mittleren Zeh rechts gegen eine Eisendolge zum Rudereinlassen. Ich falle vorne rüber und schlage hart aufs rechte Knie. Kann mich gar nicht mehr bewegen. Nach einiger Zeit geht es dann langsam. Als ich sitze schaue ich auf meinen Zeh, er sieht merkwürdig aus. Alle anderen Zehen stehen auf dem Holz, nur er steht senkrecht hoch und zur Seite verdreht. Mein erster Gedanke war: So kommst du in keinen Schuh, also auch nicht weg hier. Also nehme ich den Zeh und richte ihn ein so gut es geht. Schaue mir links an wie es aussehen muss. Wir beschließen am nächsten Tag abzureisen und die Fähre Oslo Kiel zu nehmen.

 

07.07.2007 Der Fuß passt in den Stiefel und wir fahren früh los. Bestes Wetter und Gela ist nicht müde zu kriegen. So fahren wir, auch durch ein Missverständnis, ca. 700 km an diesem Tag. Aber unsere erste Hütte finden wir nicht wieder, so nehmen wir dann eine andere. Nicole kegelt mehrmals mit ihren Wasserflaschen, die sich aus der Verschnürung lösen und über die Straße kegeln. Leider nichts getroffen. Das rechte Fußgelenk ist bei mir noch blau geworden, sowie das Knie und die umliegenden Zehen, aber alles erträglich. Die Hütte und der Platz sind nicht weiter zu empfehlen.

Strecke: ca. 700 km

 

08.07.2007 Sehr früh los, denn wir wollen die Fähre noch erreichen. Nicole versteht die Hektik nicht, akzeptiert sie dann aber. Natürlich regnet es wieder ein paar Hundert km vor Oslo. Trotzdem kommen wir sehr gut vorwärts, da Gela jetzt perfekt fährt und überholt. In einem langen Tunnel, wo warme Luft eingeblasen wird, beschlägt auf einmal alles innerhalb Sekunden, das war fast ein Blindflug. Nur mit Mühe Unfälle vermieden. Kommen gegen 13 Uhr am Hafen an (sehr schlecht ausgeschildert) und werden nicht weitergelassen, weil man sich erst Tickets weiter entfernt kaufen muss. So ein Blödsinn. Aber getan und wir können tatsächlich noch einchecken, dies auf der Fantasie. Sehr enge Plätze, aber wir kommen gerade zurecht. Auf diesem Schiff ist alles größer und exklusiver. Die langen Wege mit dem Gepäck fallen uns schwer. Wir gehen dann Burger essen, groß wie Kuchenteller und lecker. Dann kommt auf einmal Seegang auf, der selbst diese große Fähre ins schaukeln bringt. Wellenhöhe 5 – 8 m. Nicole muss ihren Burger wieder der Toilette weiterreichen, schade. Wir haben wieder Angst um die Motorräder. Beim ersten Spaziergang an Deck verliere ich wieder die Mädels, weil ich die Etage verwechsele. Frust verliert sich aber bald.

 

09.07.2007 Trotz des Seeganges haben wir alle recht gut geschlafen, nehmen ein großes Frühstück vom Riesenbuffett ein und finden später unsere Motorräder unversehrt vor. Nicole hat wieder Hunger für 2. Wir kommen dann gut von der Fähre und mit einem Auftanken zwischendurch auch gut zu Hause wieder an. Abschlussfotos werden gemacht und ein kurzes Resümee gezogen. Eine tolle einmalige Tour die wir jederzeit wieder machen würden.

Strecke: 255 km    

Gesamtstrecke: 5555km    Schnapszahl

Tommi

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